Die Begriffe "Klimawandel" und "Globale Erwärmung" werden
oft gleich bedeutend benutzt, aus wissenschaftlicher
Sicht betrachtet haben diese beiden Begriffe aber eine unterschiedliche Bedeutung.
Der Begriff Klimawandel bezeichnet die natürliche Veränderung
der Klimas auf der Erde, der Begriff globale Erwärmung wird für
veränderte Faktoren verwendet, die nach Meinung vieler Forscher
auf das Verhalten des Menschen zurückzuführen sind.
In den letzten Jahrzehnten wurde in die Aufzeichnungen der Klimaforscher deutlich, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde immer weiter angestiegen ist. Dies führen viele Forscher
auf die Tatsache zurück, dass der Mensch durch die ständig steigende Produktion von CO2 und
anderer Treibhausgase, seit der Industrialisierung Mitte des 18. Jahrhunderts, die Atmosphäre verändert und somit schädigt.
Das CO2 gelangt in die Atmosphäre und verursacht den natürlichen Treibhauseffekt. Je mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt, umso stärker wird der Treibhauseffekt.
Klimaforscher fordern, einen Anstieg der Treibhausgasemission innerhalb der nächsten 10 bis 20 Jahre zu verhindern, da die Treibhausgase ihre Wirkung auf unser Klima nicht sofort vollständig enfalten, sondern "nachwirken". Das bedeutet, daß die Durchschnittstemperatur trotz einer sofortigen Verringerung der Emissionen weiter ansteigen würde, grundsätzlich aber die globale Erwärmung bremsen würde.
Einige Experten distanzieren sich von der Meinung, der Mensche sei schuld am Wandel des Klimas, da Temperaturvariabilität ein natürlicher Prozess der Erdgeschichte sei. Dies begründen die Kritiker der vorherrschenden Theorie um die globale Erwärmung damit, daß es auch weit vor der Industrialisierung der Menschheit, also ohne Klimabeeinflussung durch Treibhausgase, bereits zyklische Veränderungen im Klima gab. Sie bestätigen zwar, daß innerhalb der letzten 150 Jahre eine Erhöhung der Durchschnittstemperatur Erde stattfand, sehen aber die Ursache nicht beim Menschen.
Die Wetteraufzeichnung wurde im Jahre 1860 begonnen, zu einer Zeit, als die Erde gerade eine kleine Eiszeit hinter sich hatte, die Temperatur also gerade wieder stieg. In diesen natürlichen Prozess setzte die Industrialisierung ein, so daß diese als Grund für die damalige Erwärmung benannt wurde und bis heute als Begründung für den Klimaverlauf dient.
Kritiker bezeichnen diesen vermeintlichen Beweis für die Schuld des Menschen, als Zufall, sowie Fehleinschätzung der Klimatologen und berufen sich auf die Veränderungen des Klimas, weit vor dem Einsetzen verstärkter Emission von Treibhausgasen durch den Menschen.
Ein weiteres Argument gegen die weitverbreitete These, der Mensch sei schuld an der Klimaveränderung, seien die Computermodelle, die zur Klimaforschung eingesetzt werden. Diese Computermodelle würden viele wichtige Faktoren unzureichend berücksichtigen und dadurch nicht die Realität widerspiegeln. Der Mensch könne nach der Meinung der Kritiker keine lösbare Gleichung aufstellen um das Klima zu berechnen, da das Zusammenspiel der einzelnen Faktoren zu mächtig und undurchschaubar ist.
Auch der Treibhauseffekt sei eine Lüge, die schon mehrfach von Physikern und Meteorologen eindeutig widerlegt wurde.
Trotz der unterschiedlichen Meinungen von Experten und somit ohne endgültigen Beweis rufen unsere Politiker zum Klimaschutz auf.
Bereits 1992 verabschiedeten die Vereinten Nationen die sog. Klimarahmenkonvention, der das Kyoto-Protokoll im Jahre 1997 angeschlossen wurde, die die fast 200 Vertragsstaaten verpflichtet, den Ausstoss von Treibhausgasen auf eine bestimmte Menge zu reduzieren. Klimaschützer halten die vorgeschriebenen Grenzen dieser Verträge nicht für ausreichend um die globale Erwärmung merkbar einzudämmen.
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