Eine Schwangerschaft, die bewusst durch einen medizinischen
Eingriff herbeigeführt wird, wird als künstliche Befruchtung bezeichnet.
Beim Menschen wird diese Technik angewandt um ungewollt kinderlosen
Paaren zu Nachwuchs zu verhelfen.
Bei etwa 25% aller Paare mit Kinderwunsch, bleiben die natürlichen Versuche erfolglos.
Das erste Baby, das durch eine
künstliche Befruchtung gezeugt wurde, kam 1978 in Amerika zur Welt.
In Deutschland wurde das erste künstlich gezeugte Kind 1980 geboren.
Es gibt verschiedene Methoden eine Schwangerschaft künstlich herbeizuführen. Die Erfolgsquote aller Methoden zusammen liegt im Durchschnitt bei ungefähr 30%.
Mit der Gesundheitsreform im Jahre 2004 halbierte sich die Zahl der Paare,
die sich zum Versuch einer künstlichen Befruchtung entschieden haben,
da die gesetzlichen Krankenkassen seit dem nur noch 50% der Kosten
übernehmen, zuvor wurden die Kosten für den Eingriff voll übernommen.
|